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ZEV, vZEV oder LEG – was ist der Unterschied?

Die drei Formen des lokalen Stromhandels in der Schweiz im Vergleich.

In der Schweiz gibt es drei Formen, um lokal produzierten Strom gemeinsam zu nutzen oder zu handeln:

ZEV (Zusammenschluss zum Eigenverbrauch): Mehrere Parteien innerhalb desselben Gebäudes oder Areals nutzen den Solarstrom gemeinsam. Hinter dem Anschlusspunkt tritt der ZEV gegenüber dem Netzbetreiber als ein einziger Kunde auf.

vZEV (virtueller Zusammenschluss zum Eigenverbrauch): Erweitert das ZEV-Prinzip über das eigene Grundstück hinaus – z.B. zu Nachbarn über die Strasse. Die Zuordnung erfolgt virtuell über die Messdaten, ohne eigene Leitungen.

LEG (lokale Elektrizitätsgemeinschaft): Die neuste Form, möglich seit 2026. In einer LEG kann eine ganze Gemeinde Strom über das öffentliche Netz handeln. Teilnehmer profitieren von einem Rabatt von mindestens 20% – in der Regel 20–40% – auf den Netzgebühren für den lokal gehandelten Strom.

Der Begriff «Energiegemeinschaft» wird oft als Oberbegriff für alle drei Formen verwendet. UpGrid unterstützt Sie bei der Wahl der passenden Form und übernimmt Aufbau, Abrechnung und Administration.

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