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Warum erhalten manche 40% und andere 20% Netzrabatt?

40% auf einer Netzebene, 20% über das Umspannwerk – und warum die grössere LEG oft die bessere ist.

Teilnehmende einer LEG erhalten einen Rabatt auf den Netzgebühren für den Strom, den sie innerhalb der Gemeinschaft beziehen. Wie hoch dieser Rabatt ausfällt, hängt davon ab, ob die Spannung zwischen den Teilnehmenden transformiert wird – also ob alle auf derselben Netzebene liegen oder nicht.

40% – alle auf derselben Netzebene
Liegen alle Teilnehmenden auf einer Netzebene, zum Beispiel gemeinsam an derselben Trafostation, beträgt der Rabatt 40%. Solche Gemeinschaften sind kleiner, weil der Kreis der möglichen Teilnehmenden enger gefasst ist.

20% – über mehrere Netzebenen
Erstreckt sich die Gemeinschaft über mehrere Netzebenen, also über das Umspannwerk, beträgt der Rabatt 20%. Dafür ist der Teilnehmerkreis deutlich grösser.

Warum UpGrid meist die grössere Variante wählt
Es ist eine Abwägung: höherer Rabatt bei kleinerem Kreis, oder mehr lokal handelbarer Strom bei etwas geringerem Rabatt. UpGrid bildet LEGs standardmässig über das gesamte Umspannwerk, damit möglichst viele Produzenten und Verbraucher zusammenkommen und möglichst viel Strom tatsächlich lokal gematcht werden kann. Aus der Praxis zeigt sich, dass dies für beide Seiten oft die wirtschaftlichere Lösung ist – ein hoher Rabatt bringt wenig, wenn kaum lokaler Strom verfügbar ist.

Eine LEG nur an derselben Trafostation ist bei privaten Gemeinschaften oder auf Anfrage möglich. Welche Variante bei Ihnen zum Tragen kommt, ergibt sich aus der Netztopologie, die wir vor der Anmeldung mit Ihrem Netzbetreiber klären.

Wie sich Ihr Strompreis insgesamt zusammensetzt, lesen Sie im Artikel «Wie setzt sich mein Strompreis in der LEG zusammen?». Die aktuellen Preise finden Sie unter upgrid.ch/leg-pricing.

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